Mehr Ladepunkte, mehr Leistung, kein teurer Netzausbau. Mit einem Batteriespeicher skalieren Sie Ihre Ladeinfrastruktur und halten den Netzbezug im Limit.
Ein einzelner Schnelllader zieht bis zu 500 kW aus dem Netz. Ein Megawatt-Charger für E-LKW sogar über 1 MW. Wenn mehrere Ladepunkte gleichzeitig aktiv sind, übersteigt die Gesamtleistung schnell den vorhandenen Netzanschluss.
Die klassische Lösung: Netzanschluss erweitern. Das kostet viel, dauert lang und ist in vielen Fällen gar nicht möglich, etwa in Gewerbegebieten mit begrenzter Netzkapazität. Ein Batteriespeicher (BESS) löst dieses Problem, indem er Ladeleistung lokal puffert.
Lokaler Puffer
Der Batteriespeicher lädt sich in Zeiten mit niedrigem Strombedarf auf und gibt die Energie bei Ladespitzen wieder ab. Der Netzbezug bleibt konstant unter dem Limit des Netzanschlusses, auch wenn die Ladeinfrastruktur mehr Leistung abruft.
Ein Batteriespeicher wird zwischen Netzanschluss und Ladeinfrastruktur geschaltet. In Zeiten mit geringem Ladebedarf lädt sich der Speicher auf. Wenn die Ladeleistung den Netzanschluss übersteigt, liefert der Speicher die Differenz.
Das Ergebnis: Mehr Ladepunkte und höhere Ladeleistung, ohne den Netzanschluss zu erweitern. Gleichzeitig sinken die Netzentgelte, weil die Leistungsspitzen gekappt werden (Peak Shaving). Wird zusätzlich eine PV-Anlage integriert, steigt der Eigenverbrauch und die Ladekosten sinken weiter.
Megawatt-Charging
E-LKW benötigen Ladeleistungen von 1 MW und mehr. Ohne BESS ist das für die meisten Standorte nicht realisierbar. Ein ausreichend dimensionierter Batteriespeicher macht Megawatt-Charging auch an Standorten mit begrenztem Netzanschluss möglich.
0
Kein Netzausbau nötig
Der Batteriespeicher puffert Ladeleistung lokal. Der bestehende Netzanschluss reicht aus, auch wenn die Ladeinfrastruktur wächst. Teure und langwierige Netzausbau-Projekte entfallen.
500+ kW
Schnellladung ermöglichen
Ein einzelner Schnelllader zieht bis zu 500 kW. Mehrere gleichzeitig aktive Ladepunkte überlasten den Netzanschluss. BESS liefert die Spitzenleistung aus dem Speicher und hält den Netzbezug stabil.
CHF
Netzentgelte reduzieren
Ladevorgänge erzeugen hohe Leistungsspitzen. Diese treiben die Netzentgelte nach oben. Der Batteriespeicher kappt die Spitzen (Peak Shaving) und senkt die leistungsbasierten Netzkosten.
Flottenladung über Nacht
E-LKW, Lieferwagen oder Busse werden abends an die Ladeinfrastruktur angeschlossen. Der Batteriespeicher lädt sich tagsüber mit günstigem Strom oder PV-Überschuss und gibt die Energie nachts kontrolliert ab. So bleibt der Netzbezug gleichmässig, und die Flottenfahrzeuge sind morgens voll geladen.
Schnellladepark (Charging Hub)
An Standorten mit mehreren Schnellladern (150-500 kW) übersteigt die gleichzeitige Ladeleistung schnell den Netzanschluss. BESS kappt die Spitzen und ermöglicht den Betrieb von mehr Ladepunkten als der Netzanschluss alleine hergeben würde.
Kombination mit PV-Anlage
Eine PV-Anlage auf dem Dach erzeugt tagsüber Strom. Der Batteriespeicher speichert den Überschuss und gibt ihn bei Bedarf an die Ladeinfrastruktur ab. Der Eigenverbrauch steigt, der Netzbezug sinkt, und die Ladekosten werden planbar.
Areal mit gemischter Nutzung
Gewerbe, Logistik und Ladeinfrastruktur teilen sich den Netzanschluss. Der Batteriespeicher optimiert die Gesamtlast des Areals: Ladeleistung wird gepuffert, Produktionsspitzen geglättet, und der Netzanschluss bleibt im Limit.
Alle Anwendungsfälle im Detail finden Sie auf unserer Anwendungsfälle-Seite.
Gemeinsam prüfen wir, ob ein BESS Ihre Ladeinfrastruktur sinnvoll ergänzen kann.
Mitglied von
Das hängt vom bestehenden Netzanschluss, dem Ladeverhalten und der Speicherdimensionierung ab. Grundsätzlich gilt: Der Batteriespeicher puffert die Differenz zwischen verfügbarer Netzleistung und Ladebedarf. In vielen Fällen lässt sich die Anzahl der Ladepunkte verdoppeln oder verdreifachen, ohne den Netzanschluss zu erweitern.
Ohne Batteriespeicher benötigen Sie für jeden 150-kW-Schnelllader eine entsprechende Netzanschlussleistung. Bei mehreren gleichzeitig aktiven Ladepunkten summiert sich der Bedarf schnell auf mehrere hundert Kilowatt. Mit BESS können Sie die Netzanschlussleistung deutlich kleiner dimensionieren, weil der Speicher die Spitzen abdeckt.
Ja. Die Kombination von PV, Batteriespeicher und Ladeinfrastruktur ist besonders wirtschaftlich. PV-Überschuss wird gespeichert statt ins Netz eingespeist und bei Bedarf zum Laden verwendet. Das senkt die Stromkosten und erhöht den Eigenverbrauch. Das EMS steuert die Energieflüsse automatisch.
Die Kosten hängen von der Speicherkapazität, der Leistung und dem Einsatzszenario ab. NRG Solutions bietet neben dem klassischen Kauf (INVEST-Modell) auch ein MIETE-Modell an. Im Erstberatungsgespräch analysieren wir Ihren Bedarf und erstellen eine individuelle Wirtschaftlichkeitsberechnung.
Die Realisierungsdauer hängt vom Projektumfang ab. Containerbasierte BESS-Lösungen können in wenigen Monaten installiert werden. NRG Solutions übernimmt die gesamte Projektabwicklung: von der Planung über die Genehmigung bis zur Inbetriebnahme und den laufenden Betrieb.
Bereit für ein Gespräch?
Termin vereinbaren ↑