Ein BESS ist kein einzelnes Produkt – es ist eine Plattform. Je nach Standort, Lastprofil und Zielsetzung lassen sich mehrere Anwendungsfälle gleichzeitig realisieren und Erlösströme stapeln.
PV-Überschüsse speichern und nutzen, wenn der Betrieb sie braucht.
02Leistungsspitzen abfangen, Netzentgelte deutlich senken.
03Kritische Prozesse bei Netzstörungen absichern.
04Ladeinfrastruktur ohne Netzausbau skalieren.
05Regelenergie für Swissgrid bereitstellen, attraktiv vergütet.
06Reiner Stromhandel: günstig einkaufen, teuer verkaufen.
07Netzunterstützung zur Vermeidung von Netzausbau.
08CO₂-Reporting und Nachhaltigkeitsziele unterstützen.
Eine PV-Anlage produziert tagsüber Strom – oft dann, wenn der Verbrauch im Betrieb gering ist. Ohne Speicher fliesst der Überschuss ins Netz, die Einspeisevergütung deckt selten die Gestehungskosten. Ein BESS speichert den Überschuss und gibt ihn ab, wenn der Betrieb die Energie tatsächlich benötigt.
Das Ergebnis: Der Eigenverbrauchsanteil steigt signifikant, der Netzbezug sinkt und die Wirtschaftlichkeit der PV-Anlage verbessert sich massgeblich.
Ergebnis
Eigenverbrauchsquote von typisch 30 % auf 70–90 % steigerbar
Industrielle Stromkunden zahlen Netzentgelte basierend auf der höchsten gemessenen 15-Minuten-Leistungsspitze. Einzelne Spitzen – etwa durch Maschinenstarts, Öfen oder Kompressoren – treiben die Kosten überproportional nach oben.
Ein BESS erkennt diese Spitzen in Echtzeit und entlädt gezielt, um die Bezugsleistung unter einem definierten Schwellenwert zu halten. Die Netzentgelte sinken nachhaltig.
Ergebnis
Reduktion der Leistungsspitze um 20–40 %, direkte Einsparung bei Netzentgelten
Netzausfälle sind selten, aber die Folgekosten können massiv sein: Produktionsunterbrüche, Datenverlust, Qualitätsprobleme. Ein BESS reagiert in Millisekunden und überbrückt Netzstörungen nahtlos – schneller als jeder Dieselgenerator.
Anders als konventionelle USV-Anlagen ist ein BESS multifunktional: Im Normalbetrieb verdient es Geld durch Peak Shaving oder SDL, im Störfall sichert es die Versorgung.
Ergebnis
Nahtlose Überbrückung bei Netzausfall, keine Produktionsunterbrüche
Schnellladestationen erzeugen extreme Leistungsspitzen – oft 150 kW oder mehr pro Ladepunkt. Mehrere gleichzeitige Ladevorgänge übersteigen schnell die verfügbare Netzanschlussleistung. Ein Netzausbau ist teuer und dauert Monate.
Ein BESS puffert die Ladeleistung: Es lädt sich bei geringer Netzlast und unterstützt bei Spitzenbedarf. So lässt sich Ladeinfrastruktur aufbauen, ohne den Netzanschluss zu vergrössern.
Ergebnis
Ladeinfrastruktur skalierbar ohne Netzausbau, sofort umsetzbar
Swissgrid benötigt Regelenergie, um die Netzfrequenz bei 50 Hz zu halten. Präqualifizierte BESS-Anlagen können diese Dienstleistung automatisiert erbringen – schneller und präziser als konventionelle Kraftwerke.
Die Teilnahme am SDL-Markt (FCR, aFRR) generiert planbare Erlöse. NRG Solutions übernimmt Präqualifikation, Vermarktung und Abrechnung über die eigene Bilanzgruppe.
Ergebnis
Zusätzliche Erlösquelle durch Swissgrid-Vergütungen, vollautomatisiert
Die Strompreise am Spotmarkt schwanken im Tagesverlauf erheblich – nachts und am Wochenende tief, tagsüber und abends hoch. Ein BESS lädt in Niedrigpreisphasen und entlädt, wenn die Preise steigen.
Voraussetzung ist ein direkter Marktzugang über eine eigene Bilanzgruppe. NRG Solutions bietet diesen Zugang und optimiert die Handelszyklen automatisiert über das eigene EMS.
Ergebnis
Erträge aus Preisspreads, direkter Marktzugang über eigene Bilanzgruppe
Verteilnetzbetreiber stehen vor der Herausforderung, Netzengpässe zu bewältigen, ohne aufwendig neue Leitungen zu bauen. Ein BESS kann gezielt Spitzen abfedern, Prognoseabweichungen ausgleichen und die Netzstabilität lokal verbessern.
Für Standortbetreiber bedeutet dies: Zusätzliche Erlöse durch Netzdienstleistungsverträge mit dem lokalen Verteilnetzbetreiber.
Ergebnis
Vermeidung von Netzausbau, zusätzliche Erlöse aus NDL-Verträgen
Kantonale Energiegesetze, MuKEn und Grossverbraucherartikel verlangen zunehmend den Nachweis von Effizienzmassnahmen und erneuerbarem Eigenverbrauch. Ein BESS in Kombination mit PV ermöglicht die Erfüllung dieser Anforderungen.
Zusätzlich verbessert ein BESS die CO₂-Bilanz des Standorts, da weniger Netzstrom – und damit weniger fossiler Strom – bezogen wird.
Ergebnis
Regulatorische Anforderungen erfüllen, CO₂-Bilanz verbessern
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